Liebe Kinder! Heute möchte ich euch einmal erklären, woher die Leute eigentlich kommen. Also woher sie kommen, wenn sie auf meinem Blog ankommen. Denn das kann mir zum Beispiel die großartige Statistik-Funktion von WordPress mitteilen. Also kleinen Bonus erfahre ich auch, welche Begriffe meine Gäste zum Beispiel in Suchmaschinen eingegeben haben, die sie dann auf mich verwiesen haben. Die Inspiration zu diesem Eintrag stammt übrigens von meinem ehemaligen Mitbewohner Sebastian, dessen Blog ich euch an dieser Stelle allerwärmstens an eure Herzen legen möchte. Damit sie wärmer werden, halt. Hier geht’s lang: www.auslandssemester-tagebuch.de. Insbesondere bin ich ihm dankbar, dass es mich verlinkt hat, denn von seiner Seite kommen mit Abstand die meisten Besucher hier herüber. Eigentlich in den letzten sieben Tagen alle. Ehrlich gesagt. (Okay, ja, außer diejenigen von euch, die halt direkt auf die Seite gehen. Über euch hab ich keine Statistik…) 
Etwas unterhaltsamer wird es, wenn man sich mal die Suchmaschinen-Suchbegriffe anschaut. Dass man über „big in japan 2006″ bei mir landet, ist ja recht logisch – so heißt der Laden hier schließlich. Dass das aber auch über „japanische grußformel“ geht, wundert mich doch etwas. Oder habe ich hier irgendwo darüber geschrieben und kann mich nicht erinnern? Rätselhaft. Logischer ist dagegen der „japanisch crashkurs“. Den hat mir ja, wie ihr wisst, die VHS verweigert. Für diese ja doch recht unergiebige Info kamen in den letzten Tagen gleich drei Surfer hier vorbei. Mein persönlicher Favorit: „Fusskrankheiten“ gab jemand ganz unverkrampft (und leider falsch mit Doppel- statt scharfem s) bei AOL ein und landete – Fußpilz-City-Diskussion sei Dank – hier.
Ansonsten läuft meine Planung eher schleppend. Ich habe die letzten zwei Tage nicht so viel geschafft, da es meiner Oma nicht gut ging/geht und ich heute fast den ganzen Tag gearbeitet habe. Ich will euch jedoch nicht den aktuellen Stand meiner Planungen vorenthalten, den ich in den nächsten Tagen (mich hat heute die absolute Aufregung gepackt, als ich in der Redaktion zu meiner Kollegin sagte ‘Nächste Woche Freitag geht’s los!’) erweitern und ergänzen möchte.
Vor allem muß ich mich noch um einige Hosteladressen an den verschiedenen Orten kümmern (und, wo es geht, auch reservieren) und ich muss mir Zugverbindungen raussuchen. Klar, zur Not geht das immer noch vor Ort, aber so ganz unvorbereitet will ich den Trip dann doch nicht antreten.
Also, so sieht es bisher aus:
3. November: Flug Düsseldorf -> Dubai -> Osaka
4. Gegen 16 Uhr Ortszeit Ankunft in Osaka, Übernachtung im Hostel
5. Morgens geht es mit dem Zug nach Tokyo, dort treffe ich Ryutaro, den ich von meinem Auslandssemester aus Iowa kenne.
6. Tokyo Evtl. möchte ich mir die Odaiba angucken, das sind künstliche Inseln vor Tokyo, die früher meist von Firmen genutzt wurden und heute viel Unterhaltung und Shopping bieten.
7. Dann fahre ich wieder zurück nach Osaka. Dort besuche ich Ise-Jingu, den wichtigsten Schrein Japans und das Nationalheiligtum. Dann wurde mir von einer weiteren Iowa-Bekannten das „Osaka jo“ empfohlen, ein Schloß. Und ich werde „Takoyaki“ probieren, eine Oktopus-Spezialität.
8. Osaka
9. Nara (Tempelanlage), Kasuga Taisha (Shinto-Familienschrein mit 3000 Bronze- und Steinlaternen
10. Weiter nach Kyoto , wo ich noch mal Ryu treffen (will) und die Himeji-jo-Burg, die Landschaft Arashiyama, den Steingarten Ryoanyi, das alte Geishaviertel Gion, die Tempel Kiyomizudera mit super Aussicht und Kinkakuji, den Kaiserpalast Gosho und das Schloß Nijo anschauen – ein Mehr-Tage-Programm
11. Kyoto
12. Kyoto
13. Kyoto
14. Dann geht es nach Hiroshima mit dem schwimmenden Tor Miyajima und dem Friedenspark
15. Hiroshima
16. In Nagasaki schaue ich mir den Glover Park (Madame Butterfly!) an
17. Dann geht es nach Nagoya, wo ich, wenn das klappt, wieder Ryu treffen werde, dazu noch Akiko und Nanako (alles Iowans).
18. Nagoya
19. Nagoya
20. Dann fahre ich weiter nördlich, nach Aomori in den Towada-hachimantai-Nationalpark
21. Noch nicht verplant
22. Noch nicht verplant
23. Noch nicht verplant, japanischer Feiertag: Tag des Arbeitdanks
24. In Nikko besuche ich den Toshogu-Schrein
25. Letzte Station Tokyo: Asakusa-Kannon-Tempel, Rathausturm Tokio-Shinjuku (Panorama)
26. Tokyo: Tsukiji-Fischmarkt, Yodobashi, S-Bahnhof Harakuju kosupule
27. Tagesreise zum Fuji (Mila – kann fliegen – wie die Schwalben… wer’s kennt, rockt!)
28. Flug Tokyo -> Osaka -> Dubai
29. Eine Nacht und einen Tag in Dubai
30. Dubai -> Düsseldorf -> Dortmund